Zum verkaufsoffenen Sonntag kostenfrei Bus fahren - oder auch andere schöne Ecken in Osnabrück kennen lernen

Am kommenden Sonntag bietet die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück im Stadtbusgebiet (Preisstufe 0) kostenlose Fahrten an und wir fragen uns: Warum dieses Angebot nicht nutzen und auch andere schöne Ecken Osnabrücks entdecken? Schöner Nebeneffekt: So kann man auch als Autofahrer die Vorzüge des ÖPNV erkunden und in der Diskussion um ein Bürgerticket mit Live-Erfahrungen punkten.

Für alle, die am Sonntag nicht einkaufen möchten, haben wir ein paar Ausflugstipps zusammengestellt.

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PIRATEN Osnabrück kritisieren Pilotprojekt zur Tempo-Abschnittskontrolle

Die Piraten Osnabrück halten die anlasslose Totalüberwachung aller Autofahrer für unverhältnismäßig und weisen auf weitere Gefahren hin. "Wir fragen uns, wie Innenminister Boris Pistorius die Datensicherheit gewährleisten will. Die Erfahrung zeigt, dass nur Daten, die gar nicht erst erfasst werden, vor Missbrauch geschützt sind. Besteht erst einmal die technische Möglichkeit, alle Kennzeichen zu erfassen, dann wird man diesen Zugriff früher oder später auch für andere Zwecke nutzen wollen." Mit diesen Worten kritisiert Christian Nobis von der Piratenpartei Osnabrück die Pläne des niedersächsischen Innenministers zur Einführung von Abschnittskontrollen zur Geschwindigkeitsmessung im Straßenverkehr.

Er fügt hinzu: "Wir sehen eine Parallele zur Handyüberwachung mittels Funkzellenabfrage. Anfänglich nur in schwerwiegenden Fällen zur Abwehr von Terrorangriffen eingeführt, ist dieses Instrument inzwischen so populär, dass damit Massen-Überwachungen ganzer Stadtteile bei Demonstrationen erfolgen."

Zudem seien komplexe IT-Systeme wartungsintensiv und böten stets auch Angriffspunkte für unberechtigte Zugriffe.

Die Entschärfung von Gefahrenschwerpunkten halten die Piraten nur für einen Vorwand. "Statistisch gesehen sind unsere viel befahrenen Autobahnen die sichersten Straßen. Dort, wo sich Unfälle über längere Streckenabschnitte häufen, gibt es meist Baustellen oder Fahrstreifenverknappungen, weil das Geld für den weiteren Ausbau fehlt. Die Abschnittskontrollen richten sich also gegen ein Symptom, statt die Ursache zu beseitigen. Sie sind unverhältnismäßig und aufgrund ihrer Komplexität nicht einmal zur Aufbesserung der Staatskasse geeignet. Das Geld für dieses Projekt steckt man besser in die Sanierung der maroden Infrastruktur", resümiert Pirat Nobis.

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Bürgerbeteiligung leben, nicht simulieren - Piraten Osnabrück kritisieren Ratsbeschluss zur weiteren finanziellen Unterstützung des VfL Osnabrück

Die Piraten Osnabrück kritisieren den im Zuge der letzten Ratssitzung getroffenen Beschluss zu weiteren finanziellen Unterstützung des VfL Osnabrück als einen Schlag ins Gesicht aller Bürger, die sich aktiv am Bürgerhaushalt beteiligt haben. Dort wurde im letzten Jahr der Vorschlag "Kein Geld für den VfL (Nr. 1025)" bei einer Beteiligung von 131 Osnabrückern positiv abgestimmt und gelangte damit auf Platz 54 der eingegangenen Vorschläge. Der Verwaltungsvorschlag: "Eine weitere finanzielle Unterstützung des VfL ist nicht vorgesehen." wurde schließlich im November vom Stadtrat einstimmig als Antwort bekräftigt. 
 
Christian Nobis, Vorsitzender des Osnabrücker Kreisverbandes, dazu: "Anstatt Bürgerbeteiligung zu simulieren und hinten rum anderweitig zu entscheiden oder Bürger nur zu befragen statt mit entscheiden zu lassen, sollte man sich langsam Gedanken über eine verbindliche Partizipation der Osnabrückerinnen und Osnabrücker machen. Das jetzige Verhalten fördert - genau wie die Schlacht zur Westumgehung - nur den Politikverdruss und wirft bei allen Beteiligten die Frage nach dem Sinn und Zweck auf. Aber vielleicht ist genau das auch teilweise beabsichtigt."
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TTIP: UWG und PIRATEN fordern klares Nein zu Transatlantischem Handelsabkommen

In ihrem Antrag für die öffentliche Ratssitzung setzt sich die Gruppe UWG und PIRATEN 
dafür ein, dass sich nach dem Deutschen Städtetag auch der Niedersächsische 
Städtetag gegen das aktuell verhandelte Freihandelsabkommen positioniert. Für die 
Ratsgruppe steht dabei das Interesse der Kommunen und ihrer Einwohner im 
Vordergrund, um auch weiterhin eine Grundversorgung in vollem Umfang garantieren 
und vor allem Gestalten zu können. 
 
Auf europäischer Ebene werden ­ unter Ausschluss der Öffentlichkeit ­ momentan mehrere 
internationale Handelsabkommen geschmiedet: Seit Sommer 2013 laufen die Verhandlungen 
zwischen der EU und den USA über das Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and 
Investment Partnership).  
Das Abkommen soll “Handelshemmnisse” für Chemie, Automobil, Elektronik, Lebensmittel, 
Agrar und Finanzdienstleistungen beseitigen und würde die weltweit größte Freihandelszone mit 
rund 800 Millionen Einwohnern schaffen.  
“TTIP wird massive Auswirkungen auf die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen haben. Zu 
den “Hemmnissen”, die beseitigt werden sollen, gehören auch unsere hart erkämpften 
Beschlüsse zum Schutz des Gemeinwohls. Also z.B. regionaler Fair­Trade, die ausschließliche 
Auftragsvergabe an Firmen, die tarifgerecht Bezahlen und festgelegte Umweltstandards 
berücksichtigen, das Verbot von Fracking und vieles mehr” erklärt Ralf ter Veer, Ratsmitglied der 
Piratenpartei.  
 

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Terminhinweis: ÖPNV Flatrate - Auch für Osnabrück machbar?

Wann: Montag, 28.04.14
19:00 Uhr
Wo: Zentrum für
Umweltkommunikation der DBU

An der Bornau 2, Osnabrück
Der Eintritt ist frei

Plakat: Nächster Halt: Fahrscheinlosen öffentlichen Nahverkehr testen

Der fahrscheinlose, öffentliche Personennahverkehr ist eine der bekanntesten Forderungen der Piratenpartei. So haben dies z.B. die Piraten Bremen vor einiger Zeit "einmal nachgerechnet" und auch im aktuellen EU-Wahlprogramm werden Projekte für "Freie Mobilität in europäischen Städten" gefordert.

Fahrscheinloser Nahverkehr in Form einer Flatrate, ist ein umlagefinanziertes Nahverkehrskonzept, bei dem die Kosten vollständig aus Steuermitteln getragen werden

In einigen Städten Europas - beispielsweise im estnischen Tallinn - sind ähnliche Konzepte bereits konkret umgesetzt worden. Derzeit wird der öffentliche Personennahverkehr in Deutschland massiv durch Steuergelder subventioniert, zwischen 50 und 70 Prozent der Kosten werden mit Steuergeldern bestritten. Der Fahrkartenpreis beinhaltet jedoch neben den Betriebskosten zahlreiche zusätzliche Kosten, die aus dem Fahrscheinverkauf, der Fahrscheinkontrolle, der damit einhergehenden Verwaltung und den Werbeausgaben resultieren. Bei einem fahrscheinlosen Mobilitätskonzept, bei dem der Verkehr ausschließlich durch die öffentliche Hand finanziert wird, würden diese Kosten - die bereits auf den Verbraucher umgelegt werden - eingespart werden.
Ein solches Konzept bietet Chancen in vielerlei Hinsicht:
Für den Tourismus ist fahrscheinloser Nahverkehr ein eindeutiger Gewinn. Regionen können damit werben, dass Gäste sich hier innerhalb des öffentlichen Verkehrsnetzes frei bewegen können; ohne umständlichen Fahrscheinkauf, der vor allem für internationale Gäste eine Barriere darstellt.

Auch von anderer Seite gibt es Überlegungen in diese Richtung: so hält Prof. Dr. Heiner Monheim auf Einladung der Klimaallianz Osnabrück und Osnabrücker Sozialkonfernez am Montag, den 28.04.14 um 19:00 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation der DBU (An der Bornau 2, Osnabrück) einen Vortrag mit dem Titel "DIE ÖPNV-FLATRATE - MOBILITÄT FÜR ALLE, FÜR EINE SCHÖNE STADT UND KLIMASCHUTZ". Er gilt als einer der bundesweit führenden Verkehrswissenschaftler und lehrte an der Uni Trier. Monheim engagiert sich für umweltfreundliche und stadtverträgliche Verkehrskonzepte. Seine umfassenden Überlegungen zur Förderung des Fußgängerverkehrs, Fahrradverkehrs und öffentlichen Verkehrs bieten die Grundlage für sozial gerechte und ökologische Mobilität.

Der Vortrag richtet sich an alle interessierten Bürger, an Aktive aus Klimaschutz, Umweltverbänden, Sozialinitiativen, Gewerkschaften, Wissenschaft und Wirtschaft, an Politik, Stadtverwaltung, Landkreis, Verkehrsbetriebe und die Mitglieder der Beiräte.

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Kreismitgliederversamlung 2014.2 der Piraten Osnabrück

Am Donnerstag den 10.04.2014 findet die 2. Kreismitgliederversamlung 2014 der Piraten Osnabrück statt. Veranstaltungort wird das Cup&Cups, Neuer Graben 14 in Osnabrück sein.

Alle relevanten Informationen findest du unter http://wiki.piratenpartei.de/NDS:Osnabr%C3%BCck/KMV142

Hier noch die vorläufige Tagesordnung:

Akkreditierung ab 19.00 Uhr
Beginn um 20.00 Uhr

  • Eröffung durch den 1. Vorsitzenden Christian Nobis
  • TOP 01 Wahl der Versammlungsämter
  • TOP 02 Genehmigung des Protokolls vom KPT 2014.2
    http://wiki.piratenpartei.de/NDS:Osnabr%C3%BCck/Protokoll/2014-02-02-Kreisparteitag
  • TOP 03: Berichte der Vorstandsmitglieder
  • TOP 04: Bericht des Vorstandes
  • TOP 05: Entlastung des Vorstands
  • TOP 06: Abtimmung bzgl. Ämterhäufung lt. § 4 Absatz 5 Florian Lang, Beisitzer im Kreisvorstand und im Landesvorstand Niedersachsen
  • TOP 07: Ggf. Nachwahl eines Beisitzerpostens
  • TOP 08: Programmanträge
  • TOP 09: Satzungsänderungsanträge
  • TOP 10: Sonstige Anträge
  • TOP 11: Sonstiges

Um auf dem Kreisparteitag stimmberechtigt zu sein muss der Mitgliedsbeitrag für 2014 bezahlt sein. Eine Barzahlung vor Ort ist ebenfalls möglich.

In der Hoffung euch zahlreich am 10.04. zu sehen.

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PIRATEN Osnabrück wählen neuen Vorstand

Der auf dem vergangenen Kreisparteitag gewählte Vorstand des Kreisverbandes Osnabrück hat mittlerweile seine Arbeit aufgenommen und mit der Planung für den kommenden Europawahlkampf begonnen.

Wie bereits im letzten Jahr ist Chistian Nobis erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Unterstützt wird er durch Jessica ter Veer als stellvertretende Vorsitzende, die sich  besonders um die interne Organisation kümmern wird. In seiner ersten Sitzung wurden die Aufgaben verteilt und die Arbeitsstruktur geschaffen. Ralph Hase wird sich auch in diesem Jahr um die Finanzen des Kreisverbandes kümmern und wird dabei von Bert Winke als neuem Beisitzer unterstützt. Beide zusammen sollen weitere Möglichkeiten eröffnen, die politische Arbeit der Piraten in der Stadt und im Landkreis Osnabrück in finanzieller Hinsicht zu unterstützen.

Zusätzlich wurden erneut Falk Landmeyer und Florian Lang als Beisitzer in den Vorstand gewählt. "Wir freuen uns außerdem besonders, das Ralf ter Veer als politischer Geschäftsführer unseren Vorstand ergänzen wird. Sein Mandat im Osnabrücker Stadtrat ermöglicht uns einen stärkeren Bezug zu kommunalpolitischen Themen und eine bessere Einbindung der Piraten vor Ort in die politische Willensbildung auf kommunaler Ebene" so Christian Nobis nach dem Kreisparteitag.

Natürlich ist es auch weiterhin allen Interessierten möglich, an den Sitzungen des Kreisvorstandes teilzunehmen und daran mitzuwirken. Die Vorstandssitzungen finden in der Regel am ersten und dritten Dienstag im Monat statt und werden vorher angekündigt. 

Weiterhin treffen sich die PIRATEN Osnabrück jeden Donnerstag Abend ab 20:00 Uhr zu ihrem politische Stammtisch im Cup&Cups in Osnabrück. Hier kann jeder Interessierte vorbeikommen und mit den Piraten die aktuellen politischen Themen diskutieren oder die organisatorische Arbeit der PIRATEN mitverfolgen.

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Erster Kreisparteitag 2014 der Piraten Osanbrück

Am Sonntag den 2. Februar 2014 findet der erste Kreisparteitag im Jahr 2014 der Piraten Osnabrück statt. Veranstaltungsort wird die ehemalige Kreisgeschäftsstelle in der Ruppenkampstraße 12, 49084 Osnabrück sein. Parkplätze sind auf dem Innenhof vorhanden.
 
Alle relevanten Informationen, darunter Kandidaten-Listen und Tagesordnungsvorschläge sowie Anträge finden sich unter: http://wiki.piratenpartei.de/NDS:Osnabr%C3%BCck/KPT141
 
Auf dem Kreisparteitag wird es zu Nachwahlen und je nach Abstimmung unter Umständen sogar zu einer kompletten Vorstandsneuwahl kommen.
 
Um auf dem Kreisparteitag stimmberechtigt zu sein muss der Mitgliedsbeitrag für 2014 bezahlt sein. Eine Barzahlung vor Ort ist ebenfalls möglich, Gäste und intressierte Bürger sind natürlich herzlich willkommen.
 
In der Hoffung, Euch zahlreich am Sonntag den 2. Februar zu sehen,
 
Christian Nobis
Vorsitzender KV Osnabrück der Piratenpartei Deutschland

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Rede des Vorsitzenden der Gruppe UWG und PIRATEN im Rat der Stadt Osnabrück, Wulf-Siegmar Mierke, am 17.12.2013 zum Haushalt 2014

es gilt das gesprochene Wort! 

Herr Ratsvorsitzender,
Herr Oberbürgermeister,
meine Damen und Herren!

Die Neue Osnabrücker Zeitung schrieb vor ein paar Tagen, dass beim städtischen Haushalt "Kuscheln" angesagt sei. Wir sagen Ihnen in aller Deutlichkeit: Zum Kuscheln haben wir keine Zeit! 

Lassen Sie uns stattdessen endlich die Schulden abbauen. Und lassen Sie uns künftig nicht mehr Geld ausgeben, als wir zur Verfügung haben. Das ist machbar, wenn wir es wollen! 

Wir werden uns konsequent von freiwilligen Leistungen verabschieden müssen. Gleichzeitig müssen wir die Effizienz bei den Pflichtleistungen verbessern. 

Dazu müssen wir genau die Themen angehen, an die sich bisher niemand herangetraut hat. Lassen Sie uns diese einfach mal als die "zehn heiligen Kühe der Stadtpolitik" bezeichnen. 

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Proteste im Umfeld der Innenministerkonferenz

Vom 4. bis 6. Dezember 2013 findet in Osnabrück die Innenministerkonferenz statt. Im Umfeld häufen sich die Proteste von verschiedenen Seiten. Die Piratenpartei Niedersachsen kritisiert die mangelhafte Informationspolitik und die Nichtöffentlichkeit des Treffens sowie die fehlende Einbindung von Bürgerrechtsorganisationen bei Gesprächen zu neuen Überwachungsprojekten.

»Die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wenn die Innenminister der Länder Absprachen zur Vorratsdatenspeicherung und anderen Überwachungsmaßnahmen treffen. Geheime Absprachen, intransparente Treffen und Lobbyeinflüsse haben maßgeblich zu einem Ausbau der Überwachung in den letzten Jahren beigetragen«, erklärt Katharina Nocun, Themenbeauftragte für Datenschutz der Piratenpartei Deutschland, hierzu. »Politik muss sich der öffentlichen Debatte stellen. Die weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindende Innenministerkonferenz ist aufgrund dieser Intransparenz eine Brutstätte für neue Überwachungspläne, anstatt fortschrittliche Sicherheitspolitik hervorzubringen.«

Um ihrem Protest gegen die ausufernde Überwachungsgesetzgebung Ausdruck zu verleihen, plant die Piratenpartei Osnabrück eine Mahnwache, an der Piraten und Interessenten aus ganz Niedersachsen und auch aus angrenzenden Bundesländern teilnehmen werden. »Mit unserer Aktion wollen wir zeigen, wie abstrakt und umfassend mittlerweile das angebliche Bedrohungsszenario ist, mit dem die immer weiter ausgebauten Befugnisse der Sicherheitsbehörden begründet werden. Jeder kann in solchen Szenarien als potenzieller Gefährder eingestuft werden«, meint Christian Nobis, Vorsitzender der Osnabrücker Piraten. Die Mahnwache findet am Freitag, dem 6. Dezember, von 14 bis 19 Uhr am Nikolaiort in Osnabrück statt. 

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