Piraten Osnabrück gegen Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit

Mit Entsetzen haben die Piraten Osnabrück die gerade bekannt gewordenen Vorfälle in der Filiale der Discounter-Kette Thomas Phillips in Bramsch-Hesepe zur Kenntnis genommen. Demnach sind Asylanten aus dem, für die schlechten Lebensbedingungen berüchtigten, örtlichen Flüchtlingslager dort nicht als Kundschaft erwünscht. Für die Piraten Osnabrück ist es daher selbstverständlich sich an den Protestaktionen gegen die rassistische Einlasspolitik des Billig-Marktes zu beteiligen, zu denen für diesen Samstag, den 24.08. zahlreiche Aktionsbündnisse aufgerufen haben.

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"Wir sind sehr empört darüber dass die Bewohner des Flüchtlingsheims so behandelt werden. Dass die Betreiber des Geschäfts offensichtlich unterstellen, dass die Diebstähle nur auf Asylanten zurückgeführt werden können, kann man nur als offenen Rassismus bezeichnen." so Kerstin Demuth, Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Osnabrück Stadt. "Die Zustände im Flüchtlings-Heim in Bramsche-Hesepe sind menschenunwürdig, das ist schon lange bekannt. Und nun werden die Bewohner auch von ihrem Nachbar kriminalisiert. Thomas Phillips sollte sich schämen, diese Menschen sind vor Krieg und politischer Verfolgung geflohen. Solidarität wäre angebracht." 
Mit großer Sorgen  betrachten die Piraten Osnabrück die zunehmendeTendenz, dass in der anhaltenden Krisenstimmung immer mehr Menschen nach oben buckeln und nach unten treten. Wir fordern Solidarität mit den Schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft. Wir fordern eine sofortige Unterlassung der rassistischen Unterstellungen und Einlasspolitik des Supermarkt-Betreibers. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht, und als solches nicht verhandelbar. Wir erwarten, dass in einer Demokratie Menschen mit Respekt behandelt werden. 
 
Quellen: