Kandidatenvorstellung: Roland Tapken

Steckbrief
Porträt von Roland Tapken
Name: Roland Tapken
Kreistag Wahlbereich 3 (Stadt Bramsche)
Wohnort: Bramsche-Engter
Beruf: Softwarearchitekt
 
Vorstellung
Ich habe mich im Jahr 2009 im Zuge des erfolgreichen Kampfes gegen die von Ursula von der Leyen geplanten Internetsperren offiziell der Piratenpartei angeschlossen und und damit die Höhen, aber auch die Tiefen der Piratenpartei aus der ersten Reihe miterlebt.
 

Als Informatiker habe ich mich bei den Piraten immer wohl gefühlt, denn es ist bis heute in meinen Augen die einzige Partei, die technischen Sachverstand mit basisdemokratischer Entscheidungsfindung kombiniert.
 
Mein persönliches Steckenpferd ist der Breitbandausbau. Schon längst ist absehbar, dass in Zukunft nicht nur das Telefon, sondern auch das Fernsehen in Form von Live-Streams und On-Demand-Diensten wie Netflix immer mehr über das Internet abgewickelt werden. Selbst die klassische Parabolantenne auf dem Dach wird vermutlich überflüssig werden. Doch dazu wird es in den Netzen Kapazitäten brauchen, die heute nur für Stadtbewohner - und selbst dort nicht flächendeckend - in voller Breite zur Verfügung stehen.
 
Der Ausbau der Kommunikationsnetze wurde in den letzten Jahrzehnten zu gunsten wenig nachhaltiger "Übergangstechnologien" auf Kupferbasis vernachlässigt. Jedes Neubaugebiet, welches heute noch mit DSL und Vectoring statt Glasfaser (FTTB/FTTH) erschlossen wird, wird in den kommenden Jahrzehnten vom technischen Fortschritt ausgeschlossen sein.
 
Die Gesellschaft - und damit die Politik - muss den Druck auf die Kommunikationsanbieter erhöhen, beim Ausbau und Erneuerung der Leitungen auf Glasfaser statt Kupfer zu setzen. Dort, wo es noch keine nachhaltige Breitbandtechnologie gibt, sollten die Stadtwerke einspringen und bei ohnehin anstehenden Erdarbeiten geeignete Leerrohre verlegen, die den Telekommunikationsunternehmen für den Ausbau zur Verfügung gestellt werden können. Denn gerade in der heutigen Zeit gilt: Breitband ist Infrastruktur, und damit (auch) eine öffentliche Aufgabe!
 
Zusammen mit Gerhard Torges habe ich im vergangenen Jahr die Aktion Arschloch gestartet, die sich im Zuge wachsender Gewalt gegen Flüchtlinge für ein Revival des Ärzte-Songs "Schrei nach Liebe" in den Charts eingesetzt hat.
 
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